journal article·2002-01

Stahlbeton, Baudynamik und Erdbebeningenieurwesen ‐ ein paar Widersprüche

H. Bachmann

Beton- und Stahlbetonbau· Volume 97· Issue 1
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Abstract

Es werden Gedanken und Feststellungen zu aktuellen Fragen und Themen des Bauingenieurwesens sowie zur Forschung und Lehre an der ETH Zuerich (Schweiz) dargestellt, die dort im Rahmen seiner Abschiedsvorlesung vom Verfasser vorgetragen wurden. Die dynamische Belastung von Bauwerken, die erst seit einigen Jahrzehnten neben der bislang ueblichen ruhenden Belastung in der Baustatik besondere Bedeutung erlangt hat und die bei Nichtbeachten zu zum Teil katastrophalen Folgen fuehren kann, werden eroertert. Es handelt sich dabei um temporaere, haeufig horizontale Einwirkungen wie Windkraefte, Massenkraefte oder zyklische Schwingungskraefte, die von Maschinen ausgehen sowie um Stosskraefte aus Erdbeben. Hiervon betroffen werden Bruecken, Hochhaeuser, Schornsteine, Masten und auch Gebaeude aus normalem Mauerwerk, die nicht ausreichend ausgesteift sind. Die verschiedensten Moeglichkeiten, schwingungssichere Bauwerke zu schaffen, werden beschrieben: Es duerfen keine sproeden Baustoffe verwendet werden. Die Bau- und Betonstaehle muessen ausreichende Duktilitaet aufweisen. Schwingungsanfaellige Bruecken koennen zum Beispiel durch Schwingungstilger, die speziell auf das Tragwerk abgestimmt werden muessen, zur Ruhe gebracht werden. Besonders eingegangen wird auf die Unerlaesslichkeit von experimentellen Untersuchungen zur Klaerung spezieller Probleme. Der Versuch bildet die Grundlage zur Entwicklung die Wirklichkeit ausreichend genau darstellender Computersimulationen.
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Research context

OpenAlex topics: Civil and Structural Engineering Research

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References

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