Nachträgliche Rißbreitenbeschränkung mit CFK-Lamellen
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Abstract
Im Zuge von Instandsetzungen stellen Risse häufig ein Problem hinsichtlich der Dauerhaftigkeit der Stahlbetonkonstruktion dar. Die herkömmlichen Instandsetzungen mit abdichtenden Rißinjektionen und rißüberbrückenden Beschichtungssystemen führen durch die auftretenden Längenänderungen infolge Schwinden und Temperaturbeanspruchung oftmals nicht zum gewünschten Erfolg. Die von der Bilfinger Berger AG entwickelte Technologie der eingeschlitzt verklebten Carboplus®-Lamellen bietet hier eine elegante Möglichkeit, dem Baukörper nachträglich eine rißverteilende und rißbreitenbeschränkende Bewehrung hinzuzufügen. Die Wirksamkeit wurde in Bauteilversuchen nachgewiesen und in einem Gutachten auf Grundlage der DIN 1045-1 rechnerisch erfaßt, so daß zukünftig nachträgliche rißbreitenbeschränkende Bewehrungen sicher dimensioniert werden können. Im Zuge von mehreren Bauvorhaben wurden die Carboplus®-Lamellen bereits zur Rißbreitenbeschränkung eingesetzt und haben Ihre Wirksamkeit bewiesen.
Source: openalex_inverted_index · Quality: baseline
Research context
OpenAlex topics: Civil and Structural Engineering Research · Structural Engineering and Materials Analysis · Engineering and Materials Science Studies
SciVX discovery tags are terminology-based. OpenAlex topics are source-provided classifications.
References (4)
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1. Richtlinie Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen, Deutscher Ausschuß für Stahlbeton, Ausgabe Okt. 2001.
2. Blaschko, M.: Zum Tragverhalten von Betonbauteilen mit in Schlitze eingeklebten CFK-Lamellen. Dissertation, Technische Universität München, 2001.
3. Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Z-36.12-60 des Deutschen Instituts für Bautechnik/Berlin “Verstärken von Stahlbeton- und Spannbetonbauteilen durch eingeschlitzte Kohlefaserlamellen Carboplus der Bilfinger Berger AG”.
4. Erläuterungen zur ATV DIN 18349.