Bemessungswasserstand: Planerfalle oder Erfolgsfaktor?
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Abstract
Abstract Die Kenntnis des Bemessungswasserstands ist elementare Grundlage der Planung eines Bauwerks, das mit dem Erdboden verbunden werden soll. Trotz dieser klaren Planervorgabe nehmen in den letzten Jahren Feuchteschäden an Gebäuden erheblich und mit steigender Tendenz zu. Neben Ausführungsfehlern wurden Planungsfehler als Hauptursache der Feuchteschäden erkannt. Bei der Eruierung von Schadensursachen an durchfeuchteten Gebäuden wurde festgestellt, dass Planungen oftmals auf Annahmen oder sogar ohne Kenntnis des Bemessungswasserstands, also „ins Blaue” geplant wurden. Verschärft wird die Situation oftmals dadurch, dass der Bemessungswasserstand durch Landschaftsplanungen mit Änderungen des ordnungsgemäßen ober‐ und unterirdischen Abflusses und der damit einhergehenden Flurabstandsverkürzungen dadurch geändert wird. Angepasst erstellte Gebäude werden nachträglich dem Bemessungswasserstand „drückendes Wasser” ausgesetzt, ohne dafür konstruktiv ausgebildet und dimensioniert zu sein. In der Vergangenheit wurden Planer häufig wegen fehlendem Nachweis des parzellenscharfen Bemessungswasserstands haftungsrechtlich in Anspruch genommen.
Source: crossref · Quality: baseline
Research context
OpenAlex topics: Civil and Structural Engineering Research
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Affiliations
Auf den Kempen 61 41352 Korschenbroich
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