journal article·2020-06

Konventionelle Abbruchplanung von Kühltürmen unter Verwendung eines progressiven Schadensmodells

Tristan Giesa, Markus Rost

Beton- und Stahlbetonbau· Volume 115· Issue 6
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Abstract

Abstract Der circa 160 m hohe Kühlturm des Kernkraftwerks Mülheim‐Kärlich wurde konventionell ohne Sprengung in einem mehrstufigen Prozess abgebrochen. Der Prozess unterteilt sich in die Phasen: vertikaler Zugang, maschineller und automatisierter Abbruch der oberen Kühlturmhälfte, kontrollierter Kollaps der unteren Kühlturmhälfte, Restabbruch. Es wird eine neue Methodik für den Abbruch präsentiert, bei dem die Struktur erst durch Schnitte in der Kühlturmschale und dann durch das sukzessive Entfernen von Stützen geschwächt wurde. Ein definierter Impuls, das Entfernen eines kritischen Stützelements, führt zu einem dem Abbruch mit Sprengstoff ähnlichen Versagen. Der Abbruchprozess wurde mithilfe der Finite‐Elemente‐Analyse modelliert. Ein progressives Versagensmodell, das anhand von Materialversuchen kalibriert und validiert wurde, konnte das Versagen der Schale präzise vorhersagen. Solche Analysetechniken können effektiv eingesetzt werden, um die Sicherheit des Abbruchs mittels kontrollierten Einsturzes hinsichtlich Einsturzverhalten, Fallrichtung und Erschütterungsprognose zu verbessern.
Source: crossref · Quality: baseline

Research context

OpenAlex topics: Tunneling and Rock Mechanics · Rock Mechanics and Modeling · Geotechnical Engineering and Analysis

SciVX discovery tags are terminology-based. OpenAlex topics are source-provided classifications.

Affiliations

Constructure GmbH Kanzlerstr. 4 40472 Düsseldorf

References (8)

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