Hybride Bahnbrücke Bögl – wenn Innovation in Serie geht
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Abstract
Abstract Der Bundesverkehrswegeplan (Schiene) 2030 präferiert in starkem Maße den Ausbau von Eisenbahninfrastruktur vor dem Neubau. Damit vollzieht sich eine deutliche Abkehr von der bisherigen Position, die dem Neubau einen deutlichen Vorrang gab. Dieser Neupositionierung in der Verkehrspolitik muss auch die Bauwirtschaft Rechnung tragen, indem mit der Weiterentwicklung der Baukonzepte und Bauverfahren dieser Herausforderung – Ausbau vor Neubau – und damit verstärkt auch dem Bauen unter Beibehaltung einer hohen Verfügbarkeit der Infrastruktur entsprochen werden kann. Daneben hat die Deutsche Bahn das bisher größte Instandsetzungsprogramm ihrer Geschichte aufgelegt und beabsichtigt, in den nächsten zehn Jahren bis zu 600 Brückenbauwerke jährlich auszutauschen. Größere Beeinträchtigungen des laufenden Bahnbetriebs sollen dabei möglichst vermieden werden. Der Austausch der Bauwerke findet somit überwiegend „unter rollendem Rad” statt. Streckensperrungen sind in der Regel nur innerhalb langfristig festgelegter Wochenendsperrpausen möglich. Zur Unterstützung der Umsetzung dieser Programme bietet die Firmengruppe Max Bögl der Deutschen Bahn mit der „Hybriden Bahnbrücke Bögl“ ein innovatives Baukastensystem an, bei dem die Vorteile der seriellen Fertigung in puncto Bauzeit, Qualität und Wirtschaftlichkeit voll ausgeschöpft werden (vgl. Bild 1).
Source: crossref · Quality: baseline
Research context
OpenAlex topics: Civil and Structural Engineering Research · Structural Engineering and Materials Analysis
SciVX discovery tags are terminology-based. OpenAlex topics are source-provided classifications.
Affiliations
MAX BÖGL 92301 Neumarkt i. d. OPf. Postfach 1120
References
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