Carbonbeton – Eine neue Verstärkungsmethode für Massivbrücken
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Abstract
Abstract Im Rahmen von Ertüchtigungsmaßnahmen eines Brückenzuges über die Nidda wurden im Jahr 2020 erstmals zwei Spannbetonbrücken mit Carbonbeton verstärkt. Bei den im Jahr 1971 errichteten Teilbauwerken wurde sogenannter Sigma‐Oval Spannstahl verbaut, der als spannungsrisskorrosionsgefährdet gilt. Die Straßenbrücken zeigten rechnerisch kein ausreichendes Ankündigungsverhalten im Sinne der Handlungsanweisung Spannungsrisskorrosion, sodass ein plötzliches Versagen den Verkehrsteilnehmer gefährdete. Um dieses Defizit zu beheben, wurde eine Verstärkung notwendig. Im Hinblick auf die exponierte Lage im Verkehrsnetz am Westkreuz Frankfurt a. M. stellte sich die Verstärkung mit Carbonbeton als die wirtschaftlichste und minimalinvasivste Verstärkungsmöglichkeit heraus. Nachfolgender Beitrag ist Bestandteil eines dreiteiligen Aufsatzes, der die notwendigen Planungsschritte und erste Erfahrungen aus der Ausführung zusammenträgt. Im vorliegenden Teil 1 werden neben den Grundlagen zur Spannungsrisskorrosion das Konzept und die Planungsschritte erläutert. Der zweite Teil stellt die Besonderheiten des Carbonbetons im Brückenbau dar. Teil 3 wird detaillierte Angaben zur Verstärkungsmaßnahme und erste Erfahrungen aus der baulichen Umsetzung umfassen.
Source: crossref · Quality: baseline
Research context
OpenAlex topics: Concrete Corrosion and Durability · Civil and Structural Engineering Research · Concrete and Cement Materials Research
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Affiliations
Curbach Bösche Ingenieurpartner Beratende Ingenieure Part mbH Bergstraße 21 a 01069 Dresden
Hessen Mobil Straßen‐ und Verkehrsmanagement Dezernat Ingenieurbauwerke Wilhelmstraße 10 65185 Wiesbaden
Hessen Mobil Straßen‐ und Verkehrsmanagement Fachdezernat Bauwerksplanung, Nachrechnung Wilhelmstraße 10 65185 Wiesbaden
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