Filigrane Betonschalen am Hauptbahnhof in Berlin
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Abstract
Abstract Am Berliner Hauptbahnhof entstand im Zuge der Straßenbahnverlängerung ein wichtiger Umsteigepunkt. Zwei langgestreckte, geschwungene Stahlbetonschalen überdachen die neue Haltestelle. Die Form der beiden jeweils 58 m langen und 6 m breiten symmetrischen Dächer entwickelt sich aus den zentral angeordneten, vertikalen Fahrtreppenschachtwänden, die zur geplanten unterirdischen S‐Bahnstation führen. Die weit auskragenden Dächer werden am äußeren Rand zusätzlich in einzelnen Punkten von dünnen Stahlstützen getragen. Durch die sehr komplexen Randbedingungen waren nicht nur der Entwurf und die Bemessung der Dächer eine Herausforderung, sondern auch die sichere und setzungsarme Gründung des Bauwerks. Die Krümmung der Dachfläche ermöglicht ein Schalentragverhalten, bei dem Biegemomente weitgehend minimiert werden. Durch den Einsatz eines hochfesten Leichtbetons (LC45/50 nach DIN EN 1992) in Kombination mit einer nichtrostenden Betonstahl‐Bewehrung konnte eine schlanke Betonschale mit einer Dicke von lediglich sieben Zentimetern in den Randbereichen umgesetzt werden. Im Folgenden wird auf den Entwurf und die konstruktiv schwierige und nicht unproblematische Ausführung eingegangen.
Source: crossref · Quality: baseline
Research context
OpenAlex topics: Civil and Structural Engineering Research · Structural Engineering and Materials Analysis · Structural Load-Bearing Analysis
SciVX discovery tags are terminology-based. OpenAlex topics are source-provided classifications.
Affiliations
schlaich bergermann partner Schwabstraße 43 70197 Stuttgart
schlaich bergermann partner Brunnenstraße 110 c 13355 Berlin
References (5)
Show source-provided references
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2. Unter leichten Schwingen
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