journal article·2021-02

Carbonbeton – Eine neue Verstärkungsmethode für Massivbrücken

Oliver Steinbock, Frederik Teworte, Bastian Neis

Beton- und Stahlbetonbau· Volume 116· Issue 2
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Abstract

Abstract Im Rahmen von Ertüchtigungsmaßnahmen eines Brückenzugs über die Nidda wurden im Jahr 2020 erstmals zwei Spannbetonbrücken mit Carbonbeton verstärkt. Bei den im Jahr 1971 errichteten Teilbauwerken wurde sogenannter Sigma‐Oval Spannstahl verbaut, der als spannungsrisskorrosionsgefährdet gilt. Die Straßenbrücken zeigten rechnerisch kein ausreichendes Ankündigungsverhalten im Sinne der Handlungsanweisung Spannungsrisskorrosion, sodass ein plötzliches Versagen den Verkehrsteilnehmer gefährdete. Um dieses Defizit zu beheben, wurde eine Verstärkung notwendig. In Hinblick auf die exponierte Lage im Verkehrsnetz am Westkreuz Frankfurt a. M. stellte sich die Verstärkung mit Carbonbeton als die wirtschaftlichste und minimalinvasivste Verstärkungsmöglichkeit heraus. Nachfolgender Beitrag ist Bestandteil eines dreiteiligen Aufsatzes, der die notwendigen Planungsschritte und erste Erfahrungen aus der Ausführung zusammenträgt. In Teil 1 wurden neben den Grundlagen zur Spannungsrisskorrosion das Konzept und die Planungsschritte erläutert. Der zweite Teil stellte die Besonderheiten des Carbonbetons im Brückenbau heraus und stellte einen Vergleich mit gängigen Verstärkungsmethoden dar. Abschließender Teil 3 umfasst detaillierte Angaben zur Verstärkungsmaßnahme und erste Erfahrungen aus der baulichen Umsetzung.
Source: crossref · Quality: baseline

Research context

OpenAlex topics: Concrete Corrosion and Durability · Civil and Structural Engineering Research · Structural Behavior of Reinforced Concrete

SciVX discovery tags are terminology-based. OpenAlex topics are source-provided classifications.

Affiliations

Curbach Bösche Ingenieurpartner – Beratende Ingenieure Part mbH Bergstraße 21 a 01069 Dresden

H+P Ingenieure GmbH (Hegger + Partner) Kackertstraße 10 52072 Aachen

Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung West Abteilung B 2 Brückenbau und BW‐Management Außenstelle Frankfurt/Gelnhausen Röntgenstraße 7–9 60388 Frankfurt a.M.

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