Entwicklung von Hochleistungsaerogelbeton
Source abstract
Abstract
Abstract Aufgrund der Anforderungen an den Wärmeschutz ist die Ausführung einschaliger Außenwände aus Normalbeton bereits seit einigen Jahrzehnten nicht mehr praktikabel. Um den bauphysikalischen Anforderungen gerecht zu werden, sind in der Regel zusätzliche Maßnahmen wie die Anbringung von Wärmedämmverbundsystemen oder die Ausführung als zweischalige Wandkonstruktion mit Kerndämmung erforderlich, aus denen gestalterische, konstruktive oder wirtschaftliche Nachteile resultieren können. Bisherige Versuche, einschalige Außenwände aus Leichtbetonen herzustellen, erfordern wegen der verhältnismäßig geringen Druckfestigkeiten oder der im Vergleich zu anderen Außenwandkonstruktionen noch immer höheren Wärmeleitfähigkeiten stets sehr große Wanddicken. Das Institut für Massivbau (IfM) der Universität Duisburg‐Essen hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Werkstoff‐Forschung des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) durch Einbettung von Quarzglas‐Aerogelgranulat in UHPC‐Matrizen einen Hochleistungsaerogelbeton entwickelt, der ein sehr günstiges Verhältnis zwischen Druckfestigkeit und Wärmeleitfähigkeit aufweist [1]. Nachfolgend werden die mechanischen und bauphysikalischen Eigenschaften des neuen Werkstoffs vorgestellt.
Source: crossref · Quality: baseline
Research context
OpenAlex topics: Civil and Structural Engineering Research · Masonry and Concrete Structural Analysis · Aerogels and thermal insulation
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Affiliations
Universität Duisburg‐Essen Institut für Massivbau Universitätsstraße 15 45141 Essen
Institut für Werkstoff‐Forschung Deutsches Zentrum für Luft‐ und Raumfahrt Linder Höhe 51147 Köln
Funding
European Commission
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