journal article·2021-04

Empirischer Ansatz zur Bestimmung der Nachrissbiegezugfestigkeit

Vincent Oettel, Markus Schulz, Jan‐Paul Lanwer

Beton- und Stahlbetonbau· Volume 116· Issue S1
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Abstract

Abstract Bei der Bemessung von Stahlfaserbeton legt der Planer auf Grundlage der DAfStb‐Richtlinie „Stahlfaserbeton” die Leistungsklassen des Stahlfaserbetons (Nachrissbiegezugfestigkeit L1 und L2) als grundlegende Eigenschaften fest. In der Praxis stellt es sich oft als schwierig heraus, den Zusammenhang zwischen Leistungsklassen und erforderlichem Stahlfasergehalt in Abhängigkeit von der Stahlfaserart und der Betongüte herzustellen. Um sowohl für die Hersteller als auch für Planende und Überwachende eine Abschätzung der voraussichtlich notwendigen Stahlfasergehalte zu ermöglichen, existieren verschiedene empirische Ansätze zur näherungsweisen Bestimmung der Nachrissbiegezugfestigkeit von Stahlfaserbeton. Deren Herleitung erfolgte jedoch auf Basis unterschiedlicher Versuche und fast ausschließlich auf Grundlage von wenigen bzw. „eigenen” Versuchsergebnissen der jeweiligen Forschungsstellen, weshalb nur eine beschränkte Gültigkeit des jeweils vorgeschlagenen Näherungsansatzes vorliegt. Mithilfe der Biegebalken‐Datenbank „Stahlfaserbeton” wurden diese Ansätze systematisch analysiert und auf Basis dessen ein verbesserter Ansatz zur Bestimmung der Nachrissbiegezugfestigkeit von Stahlfaserbeton entwickelt, worüber im Beitrag berichtet wird.
Source: crossref · Quality: baseline

Research context

OpenAlex topics: Structural Behavior of Reinforced Concrete · Civil and Structural Engineering Research · Structural Load-Bearing Analysis

SciVX discovery tags are terminology-based. OpenAlex topics are source-provided classifications.

Affiliations

Technische Universität Braunschweig iBMB – Fachgebiet Massivbau Beethovenstr. 52 38106 Braunschweig

Schulz Concrete Engineering GmbH Römerstraße 42 59075 Hamm

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