Die Rollbrücken am Flughafen Leipzig ‐ Halle
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Abstract
Der Flughafen Leipzig-Halle erhielt noerdlich der BAB A 14 eine zweite 3.600 Meter lange Start- und Landebahn. Zur Verbindung mit den suedlich der BAB liegenden Flugbetriebsflaechen war der Bau zweier Rollwege erforderlich, welche die Autobahn, die geplante ICE-Neubaustrecke und weitere Verkehrswege ueberqueren. Hierfuer war der Bau von drei Rollbahnbruecken notwendig. Neben den drei zentralen, 44 Meter breiten, durch Flugzeuge belasteten Bruecken wurden beiderseits je 10 Meter breite Nebenbruecken errichtet, die in Notfaellen von Rettungsfahrzeugen genutzt werden sollen. Anstelle der in der Ausschreibung vorgesehenen Stahlverbundtragwerke kam ein Sonderangebot zur Ausfuehrung, bei dem Spannbetonfertigteiltraeger der Festigkeitsklasse B 55 mit nachtraeglich ergaenzter Fahrbahnplatte und Quertraegern aus Ortbeton B 45 zum Einsatz kamen. Als statische Systeme der Bruecken wurden Durchlauftraeger mit Plattenbalken-Querschnitt gewaehlt. Die bauliche Durchbildung des Sondervorschlages, die Berechnung und Konstruktion im Einzelnen, die Bauausfuehrung der Unter- und Ueberbauten, die Abdichtung und Belaege sowie die sonstige Ausstattung der Bauwerke werden beschrieben.
Source: openaire · Quality: candidate unverified · Source record ↗
Research context
OpenAlex topics: Civil and Structural Engineering Research · Concrete Corrosion and Durability · Tunneling and Rock Mechanics
SciVX discovery tags are terminology-based. OpenAlex topics are source-provided classifications.
References
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